Gibt es das auch für Jungs?

„Dupps hat Lust auf einen Happs! Sie frisst sich durch die Post, knabbert am Sofa und nascht an der Lampe. Doch dann fällt ihr Blick auf Tuffels Po. Zubeißen oder nicht?“
Das Bilderbuch ‚Dupps macht Haps‘ von Polly Dunbar (http://www.carlsen.de/hardcover/dupps-macht-happs/21049) über das Krokodil mit dem Beißdrang will das Kind immer wieder hören und ich lese es gerne vor. Mir fiel auf, dass ich immer wieder „ER frisst sich durch die Post… Doch dann fällt SEIN Blick auf Tuffels Po…“ lese. Auch andere Vorleser_innen machen immer wieder denselben Fehler und merken es gar nicht.
Vielleicht liegt es daran, dass es eher unüblich ist, dass im Bilderbuch ein beißwütiges Krokodil weiblich ist. Wenn in Bilderbüchern Tiere anthropomorph dargestellt werden, dann sind Tiger, Haie, Krokodile meist die Jungen. Es gibt sicher viele Gegenbeispiele und ich kenne dazu keine Forschung. Aber dieser Versprecher unterschiedlicher Vorleser_innen scheint mir kein Zufall zu sein. Ich habe auch noch nie ein Mädchenshirt mit einem Krokodil gesehen. Die gefährlichen Tiere mit den scharfen Zähnen finden sich allesamt in der Jungenabteilung. Dinos, Tiger, Haie, Piranhas sind besonders beliebt. Hasen, Mäuse, Pferde und Katzen sind ab allerspätestens Größe 92 den Mädchen vorbehalten.
Von Schmetterlingen, Blumen, Feen, Elfen, Prinzessinen, Cupcakes auf der einen und Flugzeugen, Autos, Baggern, Schraubenziehern, Piraten, Monstern, Drachen und Robotern auf der anderen Seite ganz zu schweigen. Bei den (Baby-) Jungs überwiegen die Wörter/ Ausdrücke ‚adventure‘, ‚worker‘, ‚builder‘, ’strong‘, ‚boys at work‘, ‚wild‘, ‚Monster‘ und ‚Rabauke‘. Auf Mädchenbäuchen ist zu lesen: ‚peace‘, ‚flower‘, ’sweet‘, ‚dream‘, ‚princess‘, ‚beauty‘.
(Oder auch bei Otto: ‚In Mathe bin ich Deko.‘)
Ich mag rosa. Und ich mag blau. Finde ich persönlich viel schöner als oliv oder beige. Meiner Meinung nach sind nicht die Farben, sondern eher diese Aufdrucke und Motive das Problem. Schon den Allerkleinsten werden damit Rollenklischees übergestülpt. Jungs lernen füh, dass Schmetterlinge und Pferde Mädchensache sind und Mädchen lernen früh, dass Dinosaurier und Piraten Jungsthemen sind. Schade. Wenn ich jetzt noch anfange, über die Spielwarenindustrie und die Spielzeugwerbung zu schreiben, wird der Post zu lang. Aber es ist schon erstaunlich, wie wenige kleine Jungen mit Puppenbuggys zu sehen sind, auch im Kölner Süden. Und wieviele kleine Jungs auf dem Spielplatz die Buggys der Mädchen ausleihen/wegnehmen. Und wie oft ich schon auf dem Spielplatz Gespräche a la „er schiebt so gerne Puppenwagen, aber sein Papa will nicht, dass er einen kriegt‘ belauscht habe (ja, im Kölner Süden). Puppenküchen zumindest haben viele Jungen. Aber Babypuppen samt Zubehör, geschweige denn Puppenhäuser oder Biegepuppen – eher nicht (so mein Eindruck). Und wenn ein Junge eine Puppe hat, dann ist es meist ein Puppenjunge. Dass ein Puppenpapa seinem Puppenmädchen die langen Haare kämmt, ist… unüblich. Aber dass die Puppenmama ihren Puppenjungen wickelt – klar, doch.
Ebenso frage ich mich, warum der Carlsen-Verlag es für nötig befunden hat, ein Conni-Äquivalent für Jungen zu enwickeln. http://www.carlsen.de/max „Das starke Buchprogramm für Jungs! Von den kleinen Vorlese-Fans ab 3 Jahren bis zu den Lese-Helden ab 7! Jungen ticken einfach anders als Mädchen. Für ihre individuelle Entwicklung brauchen sie männliche Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Vorbilder für den Alltag, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie sie selbst.“ Aha. Ich wüsste jetzt nicht, warum sich ein Junge nicht damit identifizieren können sollte, wie Conni das Seepferdchen macht, zur Musikschule geht, einen Bruder bekommt, in den Urlaub fährt und eingeschult wird. Warum er für dieselben Sachgeschichten einen Max brauchen sollte. Schließlich geht es bei Conni ja nicht darum, wie sie ihre Tage kriegt, sondern z.B. darum, wie sie mit ihrer Familie umzieht. Ziehen Jungs anders um als Mädchen oder was? Also mein Sohn identifiziert sich so sehr mit Conni, dass ich sie bald nicht mehr sehen kann. (Vielleicht gebe ich meine Weigerung, diese Max-Bücher zu kaufen, doch mal zwecks Abwechslung auf.) Ernsthaft: Als wären Jungen nicht in der Lage, sich mit Mädchen zu identifizieren und umgekehrt.
Manchmal habe ich den Eindruck, bald wird es keine Kinderbuchabteilung mehr geben, sondern wie bei den Klamotten eine Jungenbuch- und Mädchenbuchabteilung. Gruselige Vorstellung. Das Kinderüberraschungsei gibt es ja auch schon in zwei Ausführungen. Alles gibt es jeweils ‚für kleine Räuber/Helden‘ und ‚für Prinzessinen‘, seien es Babyrasseln, Cornflakes oder Schränke.
Die extreme Aufteilung in Mädchen- und Jungenkosmos erstreckt sich sogar auf Kleinkindfreundschaften. Wenn Mädchen&Mädchen/Junge&Junge gemeinsam buddeln, heißt es: „Wie schön die besten Freunde spielen“. Wenn Junge&Mädchen gemeinsam buddeln: „Ui, was für ein süßes Paar. Die beiden flirten schon wieder“. Ich finde diese Kommentare mittlerweile einfach nur zum Kotzen.
Genauso wie ich es nicht fassen kann, wie oft ich in 3 Jahren auf Spielplätzen und Krabbelgruppen schon gehört habe: „Jungs sind eben wilder.“, „Typisch Jungs und Technik“ (meist bezogen auf Babys, die Mamas Handy haben wollen) und so weiter und so fort.
Die Mehrheit scheint fest an ‚Typisch Mädchen‘ und ‚Typisch Junge‘ und angeborene Charaktermerkmale abhängig vom Geschlecht zu glauben.
Ich glaube an angeborene Charaktermerkmale unabhängig vom Geschlecht. Die einen Kinder sind eher wild und laut, die anderen eher ruhig und schüchtern. Manche sind musisch begabt, andere eher handwerklich. Das hat herzlich wenig mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit Temperament und Neigungen. Die einen passen eben mit ihrem Wesen in die Norm, die anderen nicht.
Wenn es heißt, dass der Deutschunterricht den Jungen nicht gerecht wird, weil das Lesen lernen zu wenig anhand von Abenteuergeschichten und ‚jungsspezifischen Themen‘ geschieht, dann würde ich es anders formulieren: Der Deutschunterricht wird den Kindern
nicht gerecht, die gerne Abenteuergeschichten, Fußball oder Piraten mögen. Eine größere Bandbreite an Unterrichtsmaterialien, die Kindern mit unterschiedlichen Interessen gerecht wird, muss her.
Wenn der Einwand lautet, dass Kinder mit Abenteuer-/Piraten-/Drachenvorlieben in der Mehrzahl Jungs sind, dann sage ich: Das liegt nicht an den Jungsgenen, sondern an der Sozialisation, die sie bis zum Lesealter bereits durchlaufen sind.
Hier würde ich wieder bei den Dinopullis und männlichen Krokodilen ankommen und mich im Kreis drehen.
Kinder sind in erster Linie Kinder und erst in zweiter Linie Junge oder Mädchen.
Die schwedische Kita Egalia sehe ich trotzdem kritisch, ebenso wie radikale Versuche einer geschlechtsneutralen Erziehung, bei der das Umfeld des Kindes sein Geschlecht nicht erfahren soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut fürs Kind ist, im Gegenteil.
Ich wünsche mir einfach, dass Jungen nicht als unjungenhaft bezeichnet werden, wenn sie an Karneval als schöner Prinz gehen, statt als gefährlicher Pirat und dass Mädchen nicht als unmädchenhaft gelten, wenn sie als Baumeisterin gehen. Ich wünsche mir, dass Kinder ihre Persönlichkeit entfalten können, ohne Angst haben zu müssen, kein richtiger Junge oder kein richtiges Mädchen zu sein.
In der Praxis ist das nicht immer einfach. Mir ist wichtig, dass mein Kind seine Persönlichkeit unabhängig von Geschlechternormen entfalten kann, aber ich habe auch das Bedürfnis ihn davor zu schützen, dass er geärgert oder ausgelacht wird. Dieser Balanceakt ist Thema für einen seperaten Post. Es ließe sich noch viel schreiben. Die Kinder, die heute mit diesen (oft subtilen) Geschlechterstereotypen aufwachsen, werden die Väter, Mütter, Chefinnen, Chefs und Politiker_innen von morgen sein.


8 Antworten auf „Gibt es das auch für Jungs?“


  1. 1 Jane 22. März 2013 um 22:35 Uhr

    Hey, also ich muss schon sagen das ich mir vorher gar nicht so bewusst war das es doch so in eine extreme schlägt mit diesen Geschlechter zugewiesenen Verhaltensweisen/Produkten und Charakteren. Es hat nie meine Aufmerksamkeit gefordert, es galt irgendwie als selbstverständlich das es so ist wie es ist. Aber jetzt wo ich mir das so vor Augen halte und ins Grübeln komme finde ich es schon erschreckend wie sich das entwickelt hat. Auch bei uns zu Hause, habe 2Töchter ist es auch so gehalten, Puppenhaus, Babypuppen, Rosa, hello kitty und kaum etwas was nicht in dieses Klischee passt. 2 kleine Spielzeugautos die etwas verloren in dem Zimmer meiner 3 1/2 Jährigen Tochter zu finden sind.
    Und ich als Mutter habe selbst dazu beigetragen das meine Tochter nun in dieses Klischee passt. Mehr unbewusst, habe da nich drüber nachgedacht sondern mehr nach meinen eigenen wunsch Vorstellungen eingerichtet. Ich kann nicht sagen ob sie nicht auch interessen zu anderen Sachen entwickelt hätte wenn ich nicht so falsch gestaltet hätte… irgendwie traurig Und wenn ich zurück denke an meine Kindheit, ich hab mit Autos gespielt oder Dinosaurier usw. und ich hatte als Kind nicht das gefühl das dies mehr Jungs verbehalten ist. Aber trotzdem habe ich bei meinen eigenen Kindern anders begonnen.
    Vielleicht lohnt es sich doch nochmal umzudenken und nicht zu unterteilen, denn ich will ja nicht die entwicklung meines Kindes in eine vorgeschriebene schiene leiten. Es ist doch viel besser abwechslungsreicher zu gestalten und verschiedenes Kennenzulernen damit mein Kind selbst entscheiden kann was ihr gefällt und somit ihre Entwicklung zu fördern.

    Interessantes Thema!!!!

  2. 2 Julie 25. März 2013 um 13:25 Uhr

    Sehr klasse. Bin da völlig deinerMeinung, undwürde trotzdem gerne den Post lesen, in dem um den Balanceakt und das Beschützen vorm Ärgern geht!

    Ich freu mich total über deine Facebook Seite, und dass du wieder mehr schreibst!!

  3. 3 Christine 25. März 2013 um 13:43 Uhr

    Super! Vielen Dank für den Artikel!

  4. 4 caro 25. März 2013 um 13:48 Uhr

    zu deiner letzten bemerkung: darüber mache ich mir bei dem thema am meisten sorgen! danke für diesen klugen beitrag.

  5. 5 Christine 25. März 2013 um 13:52 Uhr

    tja ein großer Grund, warum ich mich in die ganzen Wald – Natur und Tierthemen stürze.
    Fehlt nur noch, dass ich mit meiner Tochter anfange die ganzen verschiedenen Dinosaurier auswendig zu lernen. (das würde mir immerhin besser gefallen als rosa zeugs und barbie und co).

  6. 6 Miriam 25. März 2013 um 15:23 Uhr

    Hallo, ich weiß was du meinst, aber ich habe einen Sohn und eine Tochter, die ich meiner Meinung nach nicht unterschiedlich erziehe. Das bedeutet, dass meine Tochter genau so ein „Rabauke“ ist wie mein Sohn, und es auch ihr nicht wild genug sein kann. Und mein Sohn (3,5 Jahre) wollte gerade heute Morgen auch wieder eine Haarspange haben, genau wie seine Schwester, die er auch bekommen hat. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, das sich mein Sohn viel mehr für Autos, Bagger und Traktoren interessiert und jedes Mal „boah“ ruft und zum Fenster rennt wenn ein entsprechendes Fahrzeug vorbei kommt. Meine Tochter lässt sowas kalt. Sie hingegen ist sehr eigen mit der Wahl ihrer Anziehsachen und speziell ihrer Schuhe, sie zieht da längst nicht alles an, sondern wehrt sich mit Händen und Füßen wenn ihr was nicht gefällt (sie ist 1,5 Jahre alt!!). Außerdem hält sie stundenlang ihre Puppe im Arm, die wiederum meinen Sohn wenig bis gar nicht interessiert, obwohl er sogar eine eigene hat. Ein paar Vorlieben scheinen also schon angeboren und nicht anerzogen zu sein…

  7. 7 Wundertütentag 27. März 2013 um 14:53 Uhr

    Ich freue mich gerade sehr über eure Kommentare!!!!
    Ich habe sie erst jetzt gesehen, weil ich nicht gecheckt habe, dass ich Kommentare erst einmal genehmigen muss und sie nicht automatisch erscheinen. (Julie, danke für den Hinweis, dass dein Kommentar nicht zu sehen ist! :) ) Ich blicke noch nicht ganz durch mit den Blogfunktionen. Also wenn sich jemand mit blogsport auskennt, bin ich über Hilfe dankbar.
    Ich weiß auch gerade nicht, wie ich auf Kommentare einzeln antworten kann.

    @Jane: Wow, danke für deinen ehrlichen und langen Kommentar!!
    Es ist ja nie zu spät, noch was anderes zum Spielen anzubieten. :) Und es ist in dieser Gesellschaft echt nicht einfach, alle Theorie auch in der Praxis umzusetzen, gerade bei Kleidung. Und ich muss sagen: Ich liebe Puppen/Puppenhäuser u.s.w. und habe mich schon in der Schwangerschaft gefreut, damit mit dem Kind zu spielen. Daher war mir schon immer klar, dass mein Sohn Puppen usw kriegt. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, wie bei einem Mädchen das Kinderzimmer bis jetzt (denn mit der ‚Theorie‘ dahinter setze ich mich auch erst jetzt näher auseinander) ausgesehen hätte, ob ich auch genug ‚Jungssachen‘ angeboten hätte, eben weil ich persönlich Puppen,v.a. Puppenhäuser und die Farbe Rosa liebe (nicht aufgrund meines Geschlechts, sondern aufgrund meiner Geschmacks). Dinos z.B. oder Fahrzeuge fange ich erst jetzt durchs Kind interessant zu finden oder auch als schönes Motiv zu empfinden. Guck mal die Website mit tollen ‚anderen‘ Mädchensachen: towardthestars.com

    @Julie:Danke! Gleichfalls! :) Ja, der Post darüber folgt. Wäre zu lang geworden. Mich würden deine Erfahrungen diesbezüglich aus dem Buchhandel sehr interessieren!!

    @Christine und Caro: Vielen Dank! :)

    @Miriam: Danke für deinen Kommentar. Find ich super, dass dein Sohn die Haarspange bekommen hat! :) Das klingt gut. Ich persönlich glaube daran, dass es angeborene Unterschiede gibt, aber nicht aufgrund des Geschlechts, sondern aufgrund des angeborenen Temperaments usw. Also vielleicht liegen diese angeborenen Unterschiede bei deinen Kindern in ihrem unterschiedlichen Charakter begründet? Ich z.B. bin in vielem ziemlich ‚mädchentypisch‘, spielte als Kind exzessiv mit Puppen, viel Rollenspiel und hütete meinen Haarspangenschatz und meine Schwester gar nicht, sie spielte z.B. mit Glibberinsekten oder Lego.

  8. 8 Claudia 29. März 2013 um 10:40 Uhr

    Ich habe zwei Jungs und kann deine These, das es eher am Charakter als am Geschlecht liegt voll und ganz unterstützen. Der Große ist eher ein ruhiger, schüchterner Zeitgenosse. Er steht auf Schmetterlinge, Baustellenfahrzeuge, pink (er hasst rosa *gg*), Hello Kitty, wilde Jungsspiele, Haarspangen und zu meinem Leidwesen Feuerwaffen :-/.
    Er geht leidenschaftlich gerne zum Ballett und verkelidet sich gern als Mädchen.
    Der Kleine ist grade mal ein Jahr jünger aber viel viel wilder. Für ihn muss alles blau sein, er steht auf Fußball und Krach und irgendwie auf alles was Jungs so klischeemäßig mögen (sollen).
    Ich brauchte eine Weile um mich beim Großen dran zu gewöhnen aber jetzt bin ich eine ganz große Verfechterin der geschlechtsneutralen Erziehung. Wobei das für mich nicht heißt, das man das Geschlecht ausklammert, sondern das man eben nicht über das Geschlecht definiert. Sprich mein Sohn darf auch im pinken Tutu zur Kita, wenn er das will.
    Wir haben eine sehr verständnisvolle Kita in der Hinsicht, die das auch voll unterstützen. Ich habe meinem Sohn erklärt, das das nicht alle Menschen so sehen und das es sein kann das er ausgelacht oder gehänselt wird weil er „Mädchensachen“ anhat. Sein Kommentar dazu war „Wenn ich das anhabe sind es keine Mädchensachen.“
    Bislang kam es noch nicht zu irgendwelchen Hänseleien.

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