In meinem Blog schreibe ich über das Leben mit meinem 4-jährigen Sohn und auch darüber, wie es ist, Studentin und Mutter zu sein.
Ich schreibe über Kinderbücher, aber auch über Filme, Serien, Musik, Spiele und (Kölner) Kindertheater für die Altersstufe 3-6 Jahre.
Mein besonderes Augenmerk gilt Geschlechterrollen und – Klischees in Kinderbüchern, Medien und im Alltag mit meinem Sohn, der pink, Feen und Ballett ebenso schön und spannend findet wie Piraten und Dinos.
Es wird ständig suggeriert, dass Jungen „von Natur aus“ wild, rabaukig, laut, schweigsam und cool sind und dass Mädchen „nun mal“ fürsorglich, zickig, süß, hilfsbereit und mit „Rosa-Gen“ ausgestattet auf die Welt kommen.
Mir sträuben sich angesichts dieser Zuschreibungen die Haare. (Und es gibt ja nicht nur Mädchen und Jungen, sondern auch intersexuelle Kinder.)
Ich finde, dass jedes Kind sowohl Zartheit, Verletzlichkeit, Feinsinn, (seine) Ästhetik, ALS AUCH Dreck, Wildheit, Gefährlichkeit und Abenteuer braucht.
Je nach Persönlichkeit und Phase in unterschiedlicher Ausprägung, aber immer unabhängig vom Geschlecht.
Jedes Kind hat ein Recht auf alle Farben dieser Welt, auf Glitzer, Feenstaub, Drachenblut und piratenpechschwarze Tinte.
Und vor allem hat jedes Kind ein Recht auf die Entfaltung seiner ganz eigenen Persönlichkeit.
Das ist mir ein sehr wichtiges Anliegen und spiegelt sich auch in meinem Blog wieder.

Ich bin Feministin und mache mir natürlich nicht nur über Geschlechterstereotype bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen so meine Gedanken, insbesondere im Bezug auf Elternschaft, Beruf, Mütter- und Väterbilder.
Feministin bin ich 2008 mit Erscheinen der ersten Missy geworden. Als ich ein Jahr später Mutter wurde, habe ich angefangen, mich mit feministischen Perspektiven auf Mutterschaft zu beschäftigen und Blogs und Bücher zu dem Thema zu lesen.
Dies hat mich geprägt und unter anderem zum Bloggen motiviert.

Oft und regelmäßig komme ich leider nicht zum Bloggen. Trotzdem glaube ich an „Wundertütentag“.

Jeder Tag mit Kind ist anders und überraschend – wie das Öffnen einer Wundertüte. Kennt ihr noch die Wundertüten vom Kiosk? In so einer Wundertüte können tolle Sachen sein, aber auch langweilige oder nervtötende. Vielleicht gibt es Konfetti.
Ich glaube an Wunder.

Und sonst so?
Ich bin 25 Jahre alt und dabei ein Spielkind geblieben – Ich spiele für mein Leben gerne auf der Bühne, vor der Kamera, mit Puppen, mit meiner Stimme, mit Sprache.
Ich gucke am liebsten „Himmel über Berlin“.
Ich sehe am liebsten bordeauxrot, türkis und altrosa.
Ich lese am liebsten Rilke, Lorca, Tschechow, Isabel Allende und „Harry Potter“.
Ich lese am liebsten „Pippi Langstrumpf“ und „Willi Wiberg“ vor.
Ich höre am liebsten Nina Simone, Jack Johnson, Zaz, Florence & The Machine…
Ich esse am liebsten Vanilleeis, Mousse au Chocolat und Sushi.
Ich rieche am liebsten das Meer.

Herzlich Willkommen auf meinem Blog!